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Wissen aus dem Kampagnenalltag

Hier schreiben wir über das, was uns in Kampagnen beschäftigt: Retargeting, Messung, Tracking ohne Cookies, Regulierung und neue Formate. Konkret und aus der Praxis.

// Meta entzieht Werbetreibenden die Platzierungskontrolle: Was das für dein Retargeting bedeutet

Trendbezug: Laut aktuellen Marketing-News hat Meta die manuelle Steuerung von Anzeigenplatzierungen leise aus dem Ads Manager entfernt. Quelle: Marketing Trends September 2026: AI Max, Meta & Gemini, b2the7.com

Meta hat die manuelle Steuerung von Anzeigenplatzierungen leise aus dem Ads Manager entfernt - Advertiser verlieren damit ein zentrales Instrument, um Retargeting-Kampagnen gezielt auf bestimmte Umgebungen zu beschränken.Bislang konnten Werbetreibende im Meta Ads Manager gezielt festlegen, in welchen Platzierungen - etwa Feed, Stories, Reels oder Audience Network - eine Kampagne ausgespielt wird. Diese Kontrolle diente vor allem dazu, Streuverluste zu vermeiden und Retargeting-Budgets auf die Umgebungen zu konzentrieren, die nachweislich die besten Ergebnisse liefern. Mit dem schrittweisen Wegfall der manuellen Platzierungssteuerung überlässt Meta die Verteilung zunehmend der eigenen KI-Optimierung - im Sinne von mehr Reichweite pro Euro, aber mit weniger Transparenz für Advertiser.Für Retargeting-Kampagnen ist das doppelt relevant: Wer bislang bewusst bestimmte Platzierungen ausgeschlossen hat, etwa weil sie schlecht konvertierten oder zur Zielgruppe nicht passten, muss diese Steuerung künftig über Reporting und Erfolgsmessung nachbilden statt über die Einstellung selbst. Es lohnt sich, Performance-Berichte nach Platzierung jetzt engmaschig zu beobachten und Budget-Anpassungen frühzeitig über Kampagnenstruktur statt über Platzierungsausschluss zu steuern.

Kurz gesagt: Mehr Automatisierung, weniger direkte Kontrolle - wer seine Retargeting-Performance nicht aus den Augen verlieren will, sollte jetzt genauer hinschauen.Jetzt kostenloses Erstgespräch vereinbaren